Übersicht Mundtrockenheit

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Liebe Leserinnen und Leser,


Mundtrockenheit

Der Mund ist der erste Abschnitt des menschlichen Verdauungstraktes und ist an der Stimmbildung,  der Atmung und der Mimik beteiligt.  Die Mundhöhle ist vollständig von der Schleimhaut bedeckt und bietet mehreren hunderten Mikroorganismen (Mundflora) einen Wohnraum. Umspült wird der Mund vom Speichel, der von Speicheldrüsen hergestellt wird. Diese Drüsen bilden beim gesunden Menschen bis zu 1,5 l Speichel pro Tag. Diese natürliche Munddusche reinigt,tötet Bakterien ab und neutralisiert Säuren, die den Zahnschmelz aufweichen. Des weiteren  schützt sie vor Zahnfäule (Karies) indem sie den Zähnen Kalzium und Phosphat aus dem Speichel zurück gibt;


Hauptgründe für einen trockenen Mund

Mundatmung ist eine der Hauptursachen für Mundtrockenheit. Die Luft, die durch den Mund einströmt, entzieht der Schleimhaut Feuchtigkeit.

Nachts geht die Speichelproduktion natürlicherweise zurück. Daher haben viele Menschen morgens ein trockenes Gefühl im Mund und schlechten Atem. Denn das eine begünstigt das andere.

Schnarchen mit geöffnetem Mund verstärkt den Feuchtigkeitsmangel noch zusätzlich.


Flüssigkeitsmangel kann ebenfalls zu Mundtrockenheit führen. Menschen, die allgemein zu wenig trinken, bilden auch zu wenig Speichel. Gerade bei älteren Menschen liegt hier oft der Grund für Beschwerden beim Kauen, Schlucken und Sprechen.


Einige Medikamente legen zusätzlich die Speicheldrüsen trocken. Dazu zählen zum Beispiel bestimmte Augentropfen, Psychopharmaka und Krebsmedikamente, unter anderem.


Bei einer Vielzahl von Krankheiten kann Mundtrockenheit als Nebenwirkung auftreten: Stoffwechselkrankheiten, Schilddrüsenerkrankungen, Hormonstörungen, rheumatische Erkrankungen, Stress und andere.


Behandlung

Im Falle von Mundtrockenheit gilt es, zunächst die Ursache festzustellen. Wenn möglich kann ein Medikamentenwechsel Abhilfe schaffen. Bei Schädigung der Speicheldrüsen bleibt oftmals nur die symptomatische Therapie.


Zur Behandlung der Mundtrockenheit kann in leichten Fällen bereits das Lutschen von zuckerfreien Bonbons mit Salbei oder isländischem Moos angewendet werden. Das Kauen von Zahnpflegekaugummi regt ebenfalls die Speichelproduktion an. Diese speziellen Kaugummis enthalten meistens Xylitol und können zusätzlich  die Plaque- und Säurebildung durch Bakterien reduzieren. Mittlerweile gibt es auch Lutschtabletten mit dieser natürlichen Substanz.


In schweren Fällen kann ein künstlicher Speichelersatz verabreicht werden, um die Schleimhäute anzufeuchten und Mundtrockenheit so zu lindern. Im Handel befinden Produkte in Spray oder Gel Form.


Teil der Therapie sollte ebenso eine umfassende Mundhygieneberatung sein, da das Kariesrisiko bei Mundtrockenheit stark erhöht ist.


Wenn Sie an Mundtrockenheit leiden dann kommen Sie zu uns; zusammen finden wir eine Lösung für Sie.


Mit besten Grüßen,

Ihr Apotheker Iván Muñoz

Erschienen im Ratgeber: Februar 2016

 
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